ich bin vor allem nicht gut darin, anzufangen.


ordinär
& leise

Um mich herum springen, tanzen, singen alle. Ausnahmslos. Eine Masse in Bewegung – nur ich stehe still. Auch, wenn mir das Herz aus der Brust springen und jede Faser in Ekstase sein will. Wenigstens für einen Moment selbst ganz leise werden, nur für das Gefühl des Kontrastes.

Wir sitzen auf dem Bordstein, die Beine ausgestreckt, die Hände um Flaschenhälse gelegt. Ich schimpfe, weil mir längst die Worte ausgegangen sind. Er schüttelt den Kopf und meint, ich solle weniger fluchen.


Leben wie Texte, manchmal nur leise flüsternd, dann wieder hochgradig vulgär. Denn ich bin ja auch beides: ordinär und leise.

ordinär & leise ist mein Ort für Buchstaben, Worte und all jenes, was daraus entstehen kann.
Fein, dass du da bist. (Fuck. Sowas von. Wirklich.)  


„Writing isn’t about making money, getting famous, getting dates, getting laid, or making friends. […] It’s about getting up, getting well, and getting over. Getting happy, okay? Getting happy.“

Stephen King